Das Eintrittsalter der Rürup-Rente, das heißt, wann sich eine Person dazu entschließt, diese private Rentenversicherung abzuschließen, hängt ganz von persönlichen Umständen, Lebenslagen und Zielen ab.
Wer sich um die Zukunft seiner Kinder sorgt, ist mit der Rürup-Rente für Kinder ab 15 nicht schlecht beraten. Mittels eines Fondsparplans kann zum Beispiel ganz gezielt auf den Berufsstart des Kindes hingespart werden, um diesen Sparplan dann mit einer Einmalanlage als Rürup-Rente weiterzuführen. Dank der flexiblen Beitragszahlung kann zu Vertragsbeginn ein kleiner Grundbetrag vereinbart und die jeweiligen Einzahlungen dem Einkommen des nun berufstätigen Kindes immer neu angepasst werden.
Für Arbeitnehmer und Selbstständige, die in wenigen Jahren in Rente gehen müssen, beziehungsweise wollen, ist die Rürup-Rente besonders lukrativ. Sie müssen nämlich keine sehr großen Beiträge einzahlen, um eine ordentliche Rente zu erhalten und sie brauchen in den meisten Fällen auch keine Sicherheit, die meist sehr kostspielig ist, finanzieren. Als Einmalanlage eignen sich in diesen Fällen ausgezahlte Lebensversicherungen, Anteile von Investmentfondsanlagen oder unrentable Anlagen. Wer zum Beispiel mit einer Anlage von 40.000 € einen Rürup-Renten-Vertrag abschließt, kann je nach aktuellem Steuersatz schon nach vier Jahren um die 12.500 € vom Staat erhalten.