Das Bausparen ist in Deutschland nach wie vor eine der beliebtesten Methoden für den Erwerb eines Eigenheims oder Umbaumaßnahmen am bereits gekauften Haus zu sparen. Wie aber funktioniert Bausparen eigentlich?
Bei einem Bausparvertrag schließt der Kunde bei einer Bausparkasse ein Konto mit einem gewissen Nennwert ab. Das Konto nennt man dabei Bausparkonto, oder auch Bausparvertrag und der Nennwert wird als Bausparsumme bezeichnet. Nun zahlt der Kunde Geld in den Vertag ein bis etwa 40%-50% (je nach Tarif) der Bausparsumme als Guthaben vorhanden sind.
Ist das der Fall und ist der Vertrag schon lange genug im Bestand der Bausparkasse (Bewertungszahl), so wird dieser zuteilungsreif, was bedeutet, dass der Kunde nicht nur seine eingezahlten Gelder wieder aus dem Vertrag herausnehmen darf, das darf er auch schon vorher, er aber zudem noch einen Kredit in Anspruch nehmen kann. Die Kreditsumme beträgt dabei stets die Differenz zwischen der Bausparsumme und dem Guthaben auf dem Bausparvertrag.
Der Vorteil eines Bausparvertrages gegenüber eines normalen Kreditvertrages liegt in den meist extrem günstigen Zinsen. Die z.Z. kostengünstigsten Bausparverträge in Deutschland haben einen effektiven Jahreszins ab Zuteilung von gerade mal ca. 2%, ein Zins, der am freien Markt undenkbar ist. Wer also früher an später denkt und mit einem Bausparvertrag vorsorgt, hat oftmals die Nase vorn.