Eine Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt im Versicherungsfall, also wenn ein Mensch seinen Beruf zum Beispiel aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben kann, eine monatliche Rente.
Der Abschluss einer solchen Versicherung ist sowohl bei Versicherungsagenturen als auch bei Banken möglich. Sie kann entweder als Einzelversicherung abgeschlossen werden, die nur das Risiko der Berufsunfähigkeit versichert. Sollte dieser Fall nicht eintreten, sind allerdings die eingezahlten Beiträge verloren.
Um dies zu vermeiden, kann die Berufsunfähigkeitsversicherung in Kombination mit einer Renten- oder Kapitallebensversicherung abgeschlossen werden. Wer lediglich seinen persönlichen Versicherungsschutz erhöhen möchte, kann auch eine Kombination mit einer Risikolebensversicherung wählen.
Die Kosten einer Berufsunfähigkeitsversicherung richten sich nach dem Alter, dem Geschlecht und bestehenden Vorerkrankungen, die das Risiko einer Berufsunfähigkeit erhöhen können.
Um dies beurteilen zu können, müssen im Versicherungsantrag Gesundheitsfragen vom der versicherten Person beantwortet werden. Hierzu gehören zum Beispiel Angaben zu Größe und Gewicht, ob die Person Raucher ist und wann und warum in den letzten fünf Jahren ein Arzt oder ein Krankenhaus aufgesucht wurde. Sollten Vorerkrankungen bestehen, haben die Versicherungen auch das Recht, beim behandelnden Arzt nachzufragen.
Wichtig ist in jedem Fall, das diese Angaben wahrheitsgemäß und vollständig gemacht werden. Nur so ist der Versicherungsschutz gewährleistet. Im Falle von Falschangaben kann die Versicherung den Vertrag entweder kündigen oder Leistungen verweigern.